Notizen aus dem Off

Hallo, ich bin Oliver. Ich wurde unter den üblichen Umständen in einer Ruhrpott-Metropole Deutschlands geboren. Wenn mir nicht das Schubladendenken unterstellt wird, legt man mir nahe, die Katzenhaare an meiner Kleidung zu entfernen. Ich liebe das Schreiben und die Muse spielt mir manchmal mit der Zunge im Ohr. Und das ist mein Blog.
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“Das Ding war auf Dauer-Rot”, erinnert sich ein Zehntklässler der St.-Anno-Hauptschule an die Testphase. Vor allem im Winter sorgten Heizung und geschlossene Fenster für besonders schlechte Luft. Das sollen künftig die Kohlendioxid-Ampeln, die in der Hauptschule nach Absprache abwechselnd in den Klassen eingesetzt werden sollen, verhindern helfen. Rektor Schriefers ist überzeugt, dass es gelingt. “Die Sensibilität fürs rechtzeitige Lüften ist größer geworden.”

“Das Ding” ist eine sogenannte Kohlendioxid-Ampel, die nun in Schulen der niedlichen Grünprovinz Straelen eingesetzt werden. Wird die Luft im Klassenraum zu schlecht (Alkoholfahnen, Methan, Hanf), leuchtet die Ampel rot auf. Bevor die gesamte Klasse am Ende bei “Mitten im Leben” oder “Familien im Brennpunkt” endet, sollte dann zügig gelüftet werden.

Tolle Idee, oder? Lehrer können einfach das Fenster öffnen, wenn die Rabauken den Klassenraum verwüsten, auf den Bänken koksen und sowieso überhaupt nicht zuhören. Nie mehr Rock ‘n’ Roll Klassen gründen!

Quelle.

Btw: Lustig wäre, wenn die Ampel direkt nach einem Lehrerfurz auf rot springen würde.